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Kathedrale La Seu

Die gotische Kathedrale direkt am Meer — das erste, was man von Palma sieht, wenn man mit der Fähre einläuft, und das Wahrzeichen der ganzen Insel.

Die Kathedrale La Seu, gesehen vom Parc de la Mar

Foto: Arieleisenhammer, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kategorie
Wahrzeichen Palmas
Dauer
1–2 Stunden
Eintritt
Gebührenpflichtig
Beste Zeit
Morgens, wegen Lichteinfall

Warum es sich lohnt

La Seu — offiziell Catedral de Santa María de Palma — wurde ab 1229 auf den Grundmauern einer ehemaligen Moschee errichtet und über Jahrhunderte gebaut. Das Ergebnis ist gotische Architektur in ihrer reinsten Form: schlanke Säulen, enorme Höhe, und im Inneren eines der größten Rosettenfenster der Welt mit über 1.200 Glassegmenten. Zweimal im Jahr, rund um den 2. Februar und den 11. November, wirft die Morgensonne durch dieses und ein gegenüberliegendes Fenster ein doppeltes Lichtspiel auf die Wand dahinter — ein Phänomen, das Besucher extra dafür anreisen lässt.

Zwischen 1904 und 1914 hat Antoni Gaudí Teile des Innenraums umgestaltet — den Baldachin über dem Altar, die Beleuchtung, Details an den Kapellen. 2007 kam eine moderne Kapelle des katalanischen Künstlers Miquel Barceló dazu, mit einer keramischen Wandgestaltung, die bis heute Besucher spaltet: manche begeistert, manche befremdet.

Praktisch

  1. Lage: Direkt an der Bucht von Palma, gut zu Fuß von der Altstadt erreichbar.
  2. Öffnungszeiten: Variieren nach Saison und schließen für Gottesdienste — aktuelle Zeiten vorab online prüfen.
  3. Ticket: Der Eintritt umfasst meist auch das angeschlossene Diözesanmuseum.
  4. Fotospot: Der Parc de la Mar direkt davor bietet den klassischen Blick auf die Kathedrale mit dem Wasserbecken im Vordergrund — besonders zum Sonnenuntergang.

Gut zu wissen: Als aktive Kirche gilt ein Dresscode — Schultern und Knie sollten bedeckt sein, gerade im Sommer bei Strandkleidung leicht zu vergessen.

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