Sehenswürdigkeiten · Natur & Landschaft
Cap de Formentor
Die Nordspitze der Insel — eine Straße, die sich an Klippen entlangschlängelt, bis nur noch Leuchtturm und Meer übrig sind.

Foto: Chixoy, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
- Kategorie
- Aussichtspunkt
- Dauer
- Halbtagesausflug
- Eintritt
- Kostenlos
- Beste Zeit
- Früh morgens
Warum es sich lohnt
Formentor ist die Halbinsel, die vom Norden Mallorcas ins Meer ragt — und die Fahrt dorthin ist selbst schon die Attraktion. Die Ma-2210 windet sich in engen Kehren an Klippen entlang, mit dem Meer mal 200 Meter unter der Straße. Auf halber Strecke liegt der Mirador des Colomer: der Blick von dort auf die zerklüftete Küste und den vorgelagerten Felsen gilt als der meistfotografierte Ausblick der Insel — zu Recht.
Am Ende der Straße wartet der Leuchtturm von Formentor aus dem Jahr 1863, dahinter nur noch offenes Mittelmeer. Wer noch Zeit hat, fährt auf dem Rückweg einen Abstecher zur Platja de Formentor — einer der wenigen echten Sandstrände in dieser sonst so felsigen Ecke der Insel.
Praktisch
- Anfahrt: Von Port de Pollença aus über die Ma-2210, ca. 20 Minuten bis zum Leuchtturm, je nach Verkehr auch deutlich länger.
- Timing ist alles: In der Hochsaison ab Vormittag oft Stau und volle Parkplätze am Mirador — vor 9 Uhr oder nach 18 Uhr fahren, wenn möglich.
- Alternative zum Auto: In der Saison fährt ein öffentlicher Bus ab Port de Pollença, der die schmale Straße und die Parkplatzsuche erspart.
- Kurvenreich: Die Strecke ist nichts für Menschen mit Reisekrankheit — enge Serpentinen ohne Leitplanke an manchen Stellen.
Der Trick: Der Mirador des Colomer hat zwei Aussichtsplattformen — die meisten bleiben an der ersten stehen. Ein paar Stufen weiter hoch wird es deutlich leerer, bei gleichem Blick.